Geeak e.V. - Spiritistische Studiengruppe Allan Kardec in München Seite in PortugiesischSeite in PortugiesischImpressumKontakt
Der Geeak e.V. - Spiritistische Studiengruppe Allan Kardec in München, Deutschland, praktiziert den christlich-spiritistischen
Glauben durch Brüderlichkeit, Gebet und das gemeinsame Studium der Philosophie des Spiritismus nach Allan Kardec.


Gebete


Bitte um Gebet


Wir von Geeak sprechen jeden Montag, von 22 bis 22.30 Uhr, ein gemeisames Gebet. Wenn Du willst, dass wir für Dich oder für einen geliebten Mensch beten, schreibe uns eine E-Mail mit Deinem Bitte um Gebet. Dafür brauchen wir Dein Name, Adresse und Geburtstagsdatum. Diese Informationen werden wir ausschließlich für das Gebet benutzen.


Sammlung spiritistischer Gebete

Vaterunser

Die Geister sagen immer: "Die Form ist nicht wichtig, der Gedanke ist alles". Betet deswegen, jeder von euch, nach seiner Überzeugung und so, wie es euch am meisten berührt. Denn ein guter Gedanke ist mehr wert als
zahlreiche Worte, die nicht vom Herzen kommen.

Die Geister schreiben keine absolute Formel des Gebetes vor. Wenn sie uns Gebete vorschlagen, haben diese den Zweck, unsere Ideen auf ein klares Ziel auszurichten und vor allem, die Aufmerksamkeit auf bestimmte
Prinzipien der Spiritistischen Lehre zu richten. Ihre Gebete wollen den Menschen helfen, die Schwierigkeit haben, ihre Ideen zum Ausdruck zu bringen; denn sie glauben, nicht wirklich gebetet zu haben, wenn sie ihre
Gedanken nicht richtig zum Ausdruck gebracht haben.

Die Sammlung der Gebete im Evangelium im Lichte des Spiritismus ist eine Auswahl, die die Geister unter verschiedenen Umständen diktiert haben. Sie haben sicherlich auch andere Gebete diktiert, mit anderen Ausdrucksweisen, die zu bestimmten Ideen oder zu besonderen Fällen passen. Aber die Form ist nicht wichtig, so lange der grundlegende Gedanke derselbe ist. Denn die Absicht des Gebetes ist es, unsere Seele zu Gott zu erheben. Die Mannigfaltigkeit der Formeln soll keinen Unterschied zwischen denjenigen zeichnen, die an Gott glauben und noch weniger zwischen den Bekennenden des Spiritismus, da Gott alle aufrichtigen Gebete annimmt.

Diese Sammlung soll daher nicht als ein einziges und absolutes Gebetsbuch betrachtet werden. Sie stellt eine Variante der Unterweisungen der Geister dar. Sie ist daher als ein Anwendungsbeispiel der Prinzipien der moralischen Lehre des Evangeliums zu betrachten, die in diesem Buch behandelt werden; als eine Erganzung der Lehre der Geister, die sich auf die Pflichten gegenüber Gott und gegenüber unserem Nächsten beziehen.
Deswegen wird man hier alle Prinzipien der Spiritistischen Lehre wieder erkennen.

Der Spiritismus erkennt die Gebete aller Religionen als gut an, vorausgesetzt sie werden mit dem Herzen und nicht nur mit den Lippen gesprochen. Er zwingt niemanden zu einem bestimmten Gebet, noch beanstandet er irgendein anderes. Gott ist, laut der Spiritistischen Lehre, so erhaben, dass Er eine Stimme nicht ablehnen würde, die Ihn anfleht oder lobpreist, weil das Gebet in der einen oder anderen Weise gemacht wird. Wer auch immer Gebete nicht annehmen würde, die in seinem Gebetsbuch nicht stehen, beweist, dass er die Größe Gottes nicht kennt. Der Glaube, dass Gott sich an einer Formel festhalt, bedeutet, Ihm die Kleinheit und die
Leidenschaften des Menschen zu verleihen.

Nach der Auffassung des Heiligen Paulus ist eine der wesentlichen Bedingungen des Gebetes verständlich zu sein, damit es unseren Geist erreichen kann. Dafür reicht es nicht, dass das Gebet in einer von dem Betenden bekannten Sprache gesprochen wird. Es gibt Gebete, die selbst in einer alltäglichen Sprache gebetet, gedanklich genauso wenig aussagen, als wenn sie in einer uns fremden Sprache gesprochen würden. Sie berühren deswegen das Herz nicht. Die raren Ideen, die in diesen Gebeten vorkommen, werden oft durch Wortfülle und durch sprachlichen Mystizismus erstickt.

Das Gebet muss in seinen wesentlichen Eigenschaften klar, einfach, kurz fassend sein, ohne unnütige Sätze und viele Namen, die nicht mehr als luxuriöser Schmuck sind. Jedes Wort muss seine eigene Reichweite haben, eine Idee ausdrucken und die Seele tief berühren. Das Gebet muss, in einem Wort, zu einer Reflexion führen. Nur unter dieser Bedingung kann das Gebet sein Ziel erreichen, andererseits ist es nur Palaver. Man bemerkt jedoch, wie das Gebet meistens zerstreut und unbeständig ausgesprochen wird. Man sieht sich bewegende Lippen, aber durch den Gesichtsausdruck und durch den Klang der Stimme erkennt man eine rein mechanische und äußerliche Handlung, an der die Seele nicht teilnimmt.

Vaterunser




Gut zu wissen:
Hausandacht
Die Hausandacht ist ein regelmäßiges Treffen der Familie, um gemeinsam das Evangelium zu studieren und zu beten.